Wasserkraft

Wasserkraft als alternative Energieform beschäftigt sich mit der Erzeugung von Energie in Form von Wärme oder Strom aus und mit dem Medium Wasser. Der Vorteil von Wasserkraft ist, dass sie im Gegensatz zur Windkraft mehr kinetische Energie gespeichert hat und diese effizienter und auch konstanter genutzt werden kann. Außerdem hat das Meer genügen Platz um Wasserkraftanlagen zu beherbergen ohne Störend in die Umgebung einzuwirken. Eine andere Sache ist hier die Erzeugung von Stauseen und die damit verbundene Überflutung von ganzen Landstrichen. Die Wasserkraft ist bzw. sollte also eine Kraft des Meeres sein um auch akzeptiert zu werden.

Das Problem an der Nutzung der Weltmeere ist die wirtschaftliche Umsetzung von gespeicherter Energie in nutzbare Energie. Hier gibt es schöne Modellvorstellungen, nach denen eine Meeresfläche, welche die Größe von Spanien besitzt, bereits den aktuellen Strombedarf decken kann.

Das Meer ohne seine Bewegungen, Strömung und Wellen, wäre schon durch Osmose Anlagen nutzbar. Hierbei wird die unterschiedliche Dichte zwischen Meerwasser und Süßwasser ausgenutzt um einen Druck zu erzeugen. Desweiteren beinhaltet das Meer einen enormen Speicher an Wärmeenergie. Denn obwohl sich 4 Grad Celsius für den Menschen nicht gerade wie eine wohlfühl Temperatur anhören, ist dies bezogen auf die Masse des Meeres ein ungeheuer großer Wärmespeicher und damit Energieträger.

Die eigentlich genutzte Energie wird aber durch Himmelskörper erzeugt. Die Sonne und der Mond steuern ihren Beitrag zur Bewegung der Meere bei. Der Mond sorgt für Gezeitenströmung und die Sonne sorgt über die Erwärmung der Luftschichten für Winde. Diese sorgen wiederum für Wellenbewegungen an der Oberfläche.

Man nutzt also die Wärme des Meeres aus um Energie zu erzeugen, sowie die Bewegung des Meeres. Hier im speziellen die Wellenbewegung und die Gezeitenströmung. Um sich diese Energien nutzbar zu machen bedarf es spezieller Anlagen oder auch Innovationen.

Eine Anlage die sich die unterschiedliche Elektronegativität nutzbar macht nennt man Osmose Anlage. Bei der Gezeitenströmung spricht man von Gezeitenkraftwerken. Staudämme und Staumauern nutzen die Umwandlung von potentieller Energie in kinetische Energie durch Gefälle. Die übliche Bezeichnung der Kraftwerke begründet sich aber meistens nach der Art ihrer Entstehung. Wie bei der Meereswärmekraftwerken und den Wellenkraftanlagen.

Die sinnvollste Nutzung ist derzeit die Nutzung der Wellenkraft und der Gezeitenkraft.

Man unterscheidet hier auch nach der Nähe zur Küste. Hier ist die Rede von Onshore für an der Küste, Near Shore für Küstennah und Offshore für Anlagen im offenen Meer.

Das einzige Problem an der Nutzung von Meeresenergie ist leider einfach das Fehlen von Meer. Es gibt zwar viel Wasser auf dem blauen Planeten, jedoch hat nicht jedes Land eine Küste oder auch nur das Stromnetz um den Strom ins Inland zu transportieren.

Außerdem kann man On- und Near Shore Anlagen nur an Gebieten installieren, die noch nicht für den Tourismus erschlossen worden sind. Eine Installation an solchen Gebieten würde mehr als nur den Unmut der Betreiber auf sich ziehen. Denn beispielsweise Ausflüge mit dem Boot oder einem Schiff würden durch solche Anlagen stark eingeschränkt werden und sind somit nicht wirklich positiv für den Tourismus. Oder möchten Sie anstatt mit wehenden Bootsflaggen auf einem Motorboot lieber nur noch mit dem Tretbot direkt an der Küste fahren?

Anlagen zur Erzeugung von Energie auf dem Meer müssen auch für dieses Einsatzgebiet ausgelegt sein. Das heißt, dass sie entsprechend robust gebaut sein müssen um den rauen Bedingungen stand zu halten.

Welche zukünftigen Ideen und Entwicklungen oder Optimierungen noch kommen werden bleibt abzuwarten. Möglicherweise können Sie zukkünftig über Ihren DSL Zugang von zu Hause aus entsprechende Informatieonen erhalten. Sollten Sie auf interessante Informationen bezüglich diesen Themas stoßen bin ich gerne für nützliche Tips offen.