Wellenkraftwerk

Bei Wellenkraftwerken als Technologie der Wasserkraft werden verschiedene Prinzipien ausgenutzt. Zum einen die Wellen die gegen die Küste branden und zum anderen die Wasseroberfläche, die kontinuierlich auf und ab schwingt. Man nennt dies auch oszillierende Schwingung. Desweiteren kann man noch das Prinzip der pneumatischen Kammer nutzen und die Bodenwellen.

Wenn eine Welle gegen eine steile Klippe brandet, dann kann man sich als sorgloser Beobachter über die schöne Gischt freuen und das Brechen der Wellen beobachten und hören. Hinter diesem Ereignis steht jedoch einiges an Energie, was durch geschicktes dirigieren in Energie umgewandelt werden kann. Hierbei sprechen wir von einer Leistung pro Meter an der die Welle auftrifft von 15 bis 30 Kilowatt.

Bei der oszillierenden Bodenwelle versetzt man einen Körper innerhalb eines auf der Wasseroberfläche schwimmenden Apparates durch seine Trägheit zum Schwimmkörper in Schwingung. Es gibt aber auch sogenannte Seeschlangen, die mit ihren einzelnen Segmenten durch die Wellenbewegung auf und ab schwingen und durch hydraulische Verbindungen an Ober- und Unterseite der Gelenkverbindungen einen Stromfluss erzeugen.

Die Pneumatische Kammer funktioniert ähnlich wie die oszillierende Schwingung. Hier wird der Wasserstand in einem Wasserbecken durch eine Verbindung mit dem Umgebenden Meer mit seiner Wellenbewegung zum auf und ab Schwingen angeregt. Wenn man das Becken an der Oberseite verschließt und nur eine kleine Öffnung frei lässt durch die die verdrängte und durch Unterdruck angezogene Luft strömen kann, dann kann man dadurch eine Turbine antreiben.

Das Prinzip der Bodenwelle wird über eine Platte verwirklicht, die mit dem Meeresboden verbunden ist und mit den Wellen zur Küste hin und von der Küste weg schwingt. Diese Schwingbewegung lässt sich wiederum in elektrischen Strom umwandeln.